Was Sie über mich wissen sollten …

Sie können diesen Beitrag Absatz für Absatz separat lesen oder als ganzen Text. Die Passagen sind bewusst klar unterteilt und jede steht auch für sich alleine.

Das habe ich bis 2015, vor meinem eigenen Burnout, gemacht:

Ich bin gelernte Bankkauffrau, Betriebswirtin VWA und Trainerin. Ich wechselte nach sechs Jahren Tätigkeit im Bankwesen in die freie Wirtschaft ins Credit-Controlling. Bis zur Geburt meines Sohnes arbeitete ich auch als Führungskraft in der Debitoren-Buchhaltung bei der ESCADA AG. Nach meiner Elternzeit wechselte ich zur Rechtsanwaltskanzlei Beiten Burkhardt GmbH, wurde dort als Trainerin ausgebildet und baute die Abteilung DRM auf. Schließlich war ich vor meinem Burnout etwas über fünf Jahre bei Home Shopping Europe GmbH im Debitoren Risk Management und in der Betrugsprävention tätig.

Das biete ich heute:

Coaching in den Bereichen der Achtsamkeit und der Stress und Burnoutprävention, ZENbo Balance-Training, Meditations-Anleitung, Anleitung zur Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. Des weiteren bin ich zertifizierte Profile-Dynamics-Beraterin und für die Unternehmerlotsen Bayern als freiberufliche Gründungsberaterin tätig.

Meine (Fach-)Qualifikationen:

In meiner Zeit als Angestellte und Führungskraft sammelte ich nicht nur Erfahrungen in der Mitarbeiterführung, sondern auch darin, neue Abteilungen aufzubauen, Prozesse und Abläufe zu prüfen, neu zu gestalten und deren Umsetzung zu überwachen. Über den Tellerrand hinaus zu sehen und die Fähigkeit zu besitzen, die Dinge sowohl aus der Vogel – als auch aus der Froschperspektive betrachten zu können, haben und geben mir die Möglichkeit, den Blickwinkel immer wieder zu wechseln – je nach Situation.

Heute werden meine bereits vorhandenen Trainer-Fähigkeiten ergänzt durch erfolgreich absolvierte Fortbildungsmaßnahmen in den Bereichen des Coachings. Ich bin zertifizierte Fachberaterin für Stress- und Burnout-Prophylaxe und ZENbo Balance / Meditations – Trainerin. Ich habe ebenso an einem Einführungs-Lehrgang für Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg teilgenommen, um die Zusammenhänge zwischen Bedürfnissen, Gefühlen und Handlungsweisen noch besser zu verstehen.

Ich lebe ich nicht nur meine Werte, sondern stehe klar zu ihnen. Ich habe meine Hochsensibilität als Stärke angenommen und bin auf meine ganz besondere Art eine kreative Visionärin.

Wie ich eine Entscheidung traf und hier angekommen bin, wo ich heute bin:

Mir halfen Freunde, Nachbarn und noch viele andere Menschen, die mir begegneten, indem sie immer wieder meine Fähigkeit des Zuhörens und meine Empathie ansprachen. 

Hatte mich mein Burnout hierher geführt, um mir zu zeigen, wer ich tatsächlich bin? Ich sage klar: JA.

Meine Preispolitik:

Da mir persönlich soziales Engagement und Menschenwürde sehr wichtig sind, biete ich meine Einzel-Coachings für Privatpersonen nicht mit einem Festpreis an, sondern berechne das Coaching Prozentual, gemessen an Ihrem Netto-Einkommen:

Die Kosten für meine Leistungen liegen dann bei mindestens 50 (bei Studenten, Niedrigverdiener und Hartz IV-Empfängern) und maximal bei 250 Euro die Einheit (80 Minuten).

Ab einem Netto-Gehalt von 1460 Euro bis 2.800 Euro bezahlen meine Klienten einen Anteil von 6 Prozent. Wer mehr als 2800 Euro Netto im Monat verdient, bezahlt einen prozentualen Anteil von 8 Prozent, maximal 250 Euro. Dies gilt auch für Führungskräfte und für Coaching Angebote in Unternehmen.

Was habe ich während meines Burnouts gelernt?

Ich habe gelernt ….

dass unsere Gesundheit von unschätzbarem Wert ist. Dass wir, wenn wir unsere Welt nicht mehr in den Farben, die sie uns bietet, wahrnehmen, die Lust an ihr und am Leben in ihr verlieren.

  • dass ein Burnout viele Gesichter hat und sich bei jedem Menschen anders zeigt.
  • dass Depressionen kein einfaches „schlecht drauf sein“ sind.
  • dass man, wenn man in Deutschland an chronischem Stress leidet viel zu oft eine Odyssee hinter sich bringen muss. Dass es lange dauern kann bis man endlich einen Arzt findet, der einem die „nackte Wahrheit unter die Nase reibt“.
  • dass man auch mit dieser Wahrheit erst einmal nicht umgehen kann und dass es viele Tage braucht, bis man es begreift.

Ich werde niemals vergessen, wie mich eine Ärztin fragte: „Wofür haben Sie gebrannt?“ Ich muss sie dermaßen fassungslos angesehen haben, dass sie ihre Frage ergänzte: „Sie sind ausgebrannt. Aber vorher müssen Sie für etwas gebrannt haben?“

Meine Antwort hierauf? Es gab keine. Zumindest damals nicht. Denn ich war schon zu tief in der Krise.

Was hat mich meine gescheiterte Wiedereingliederung gelehrt?

Weil ich Performer, Fachkraft und engagierte Mitarbeiterin war, wollte mich mein Arbeitgeber trotz monatelanger Erkrankung wieder. Ich kam, sah und … verlor.

Ich hatte mein Verhalten und meine Sichtweise auf die Welt und die Wichtigkeit vieler Dinge verändert. Aber meine Kollegen und mein Vorgesetzter erwarteten noch die alte Mitarbeiterin.

Es war ein täglicher Kampf mit unterschiedlichen Interessen: ich wollte mein verändertes Verhalten anbringen (war aber noch auf einem wackeligen Stand), meine Kollegen und mein Vorgesetzter wollten die Performerin zurück, die zu allem ja sagte und alles erledigte. Es war wie ein monatelanges Ringen mit größtem Kräfteeinsatz.

Der Ausgang: Eines Tages konnte ich meine Wohnung nicht mehr verlassen und Panikattacken, verbunden mit Lähmungserscheinungen in den Beinen, fesselten mich in meinem geschützten Raum. Die Seele nimmt sich, was sie braucht. Ihre Konkubine ist der Körper, der nach ihrer Pfeife tanzt.

Ich weiß noch, was ich dachte: „Das ist doch ein schlechter Film!“

Schlechte Filme in unserem Leben können wir umschreiben. Denn die Regisseure sind wir selbst. Ich habe es getan. Und tue es immer noch. Das Skript ist verdammt spannend. Täglich frage ich mich beim Aufwachen, was es mir heute für eine neue Überraschung bietet.

Ist Wiedereingliederung nach einem Burnout tatsächlich möglich?

Inzwischen weiß ich auch: Es gibt eine Möglichkeit zur erfolgreichen Wiedereingliederung nach einem Burnout: Am Besten mit einem externen Coach, der alle Beteiligten ins Boot nimmt. Genau so eine Arbeit biete ich auch an.

Ich bin überzeugt davon, denn seit vielen Monaten lebe ich genau dieses Leben und lächle täglich ein bisschen mehr.

Sie sind Mitglied in einem Betriebsrat und haben einen aktuellen Burnout-Fall?

Bitte nehmen Sie direkt Kontakt mit mir auf.